Gutshof mit Geschichte

Bereits zur Blütezeit des Klosters Lorsch bewirtschaftet, liegt hinter dem heutigen Gutshof Klostereck eine lange und bewegte Geschichte, die wir nun weiterschreiben.

Auf dem über 400 Jahre alten Kulturdenkmal im hessischen Klein-Rohrheim erfinden wir das ländliche Leben neu. Wir kombinieren ehrliche Landwirtschaft mit familienfreundlicher Gastronomie. Dazu haben wir die alten Stallungen und Scheunen im Sinne des Denkmalschutzes umgebaut. Das frühere Haupthaus mit angrenzendem Kuhstall beherbergt jetzt das Café/Restaurant mit Tagungs- und Festräumen und erinnert durch seine Türen und Böden an die früheren Tage, als hier noch Mägde und Knechte ihrem Tagwerk nachgingen. Die Gutsverwaltung befindet sich mittlerweile im sogenannten Schweizer Haus, wo früher die Melker aus der Schweiz einquartiert waren.

 

Das Hofgut gelangte 1664 in den Besitz der Familie Wamboldt und bald darauf auch in deren Eigentum. Seitdem wurde das Gut im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut. Für grundlegende Veränderungen am Gebäudestand des Hofes war ein Großbrand am 17. Mai 1842 verantwortlich: Damals brach im Pferdestall ein Feuer aus. Dieses zerstörte neben Wohnhaus und Pferdestall auch den Ochsenstall und den Holzschuppen bis auf die Grundmauern. Bald darauf ließ die Familie Wamboldt durch den Baumeister Schönfeld ein neues Wohnhaus errichten. Der Aufbau des Stalls begann hingegen erst im Jahr 1847. In dieser Zeit entstanden die Grundzüge des Gutshofs, wie  wir ihn im April 2011 kauften und wie sie bis heute erhalten sind. Seitdem bauen wir um und sanieren die alten Bauwerke denkmalgerecht, so dass mit dem Gutshof Klostereck unser Wunsch nach einem Leben auf dem Land wahr wird.